Wenn Sie mehrere Inhalte nebeneinander darstellen möchten, benötigen Sie eine geeignete Layoutstruktur. Der Smart-Editor bietet dafür sogenannte Raster, die auch als Grids bezeichnet werden.
Mit einem Raster können Sie beispielsweise ein Bild neben einem Beschreibungstext platzieren, mehrere Dienstleistungen in Spalten darstellen oder unterschiedlich große Inhaltsbereiche miteinander kombinieren.
Ein großer Vorteil besteht darin, dass Raster die Gestaltung für Smartphones und Tablets erleichtern. Auf kleineren Bildschirmen können die enthaltenen Zellen automatisch untereinander angeordnet werden.
In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Raster aufgebaut sind, welche Aufgaben Spalten und Zellen übernehmen und worauf Sie bei der Gestaltung achten sollten.
1. Was ist ein Raster?
Ein Raster ist ein Layout-Element, mit dem Sie mehrere Inhaltsbereiche innerhalb eines Blocks anordnen können.
Im Smart-Editor wird dafür häufig die englische Bezeichnung Grid verwendet.
Ein Raster besteht aus einzelnen Zellen, die in Spalten und Zeilen angeordnet werden.
Jede Zelle kann eigene Inhalte enthalten, beispielsweise:
- Überschriften und Texte,
- Bilder und Hintergrundbilder,
- Schaltflächen,
- Symbole,
- Container mit weiteren Elementen.
Die Größe und Anordnung der Zellen wird durch das Raster bestimmt.
Wichtig: Ein Raster ist kein gewöhnliches Bildelement und auch keine einfache Gruppe. Es ist eine eigene Layoutstruktur, die mehrere Inhaltsbereiche organisiert.
2. Warum sollte ich ein Raster verwenden?
Sie könnten Texte und Bilder auch einzeln auf einer Seite positionieren. Für viele Gestaltungen ist ein Raster jedoch die bessere Lösung.
Es sorgt dafür, dass mehrere Inhaltsbereiche innerhalb einer gemeinsamen Struktur angeordnet werden.
Gleichmäßige Spalten
Ein Raster ermöglicht es, mehrere Inhalte nebeneinander darzustellen und ihre Breiten sowie Abstände gezielt festzulegen.
Einfachere Ausrichtung
Die enthaltenen Elemente orientieren sich an den jeweiligen Rasterzellen.
Dadurch können Sie beispielsweise drei Leistungsbeschreibungen mit einer einheitlichen Spaltenstruktur erstellen.
Responsive Gestaltung
Auf kleineren Bildschirmen können die Rasterzellen automatisch anders angeordnet werden.
So kann aus einer dreispaltigen Desktop-Darstellung eine einspaltige Smartphone-Ansicht entstehen.
Einfachere spätere Änderungen
Wenn Sie beispielsweise den Abstand zwischen zwei Spalten verändern möchten, können Sie die entsprechende Rastereinstellung verwenden, statt mehrere Elemente einzeln zu verschieben.
Tipp: Für gewöhnliche mehrspaltige Inhaltsbereiche sind Raster häufig übersichtlicher und leichter zu pflegen als vollständig frei positionierte Elemente.
3. Der Aufbau eines Rasters
Ein Raster besteht aus mehreren Zellen, die in einer bestimmten Anordnung zusammengefasst sind.
Die wichtigsten Bestandteile sind:
Spalten (Columns)
Spalten beschreiben die vertikale Aufteilung des Rasters.
Bei einem Raster mit drei Spalten können beispielsweise drei Informationsbereiche nebeneinander angezeigt werden.
Zeilen (Rows)
Zeilen beschreiben die horizontale Unterteilung.
Ein Raster mit zwei Spalten und zwei Zeilen kann beispielsweise vier Zellen enthalten.
Rasterzellen (Cells)
Eine Zelle ist ein einzelner Bereich innerhalb des Rasters.
Sie kann eigene Elemente enthalten und individuell gestaltet werden.
Abstände zwischen Zellen (Gap)
Mit dem Rasterabstand bestimmen Sie, wie viel Platz zwischen den einzelnen Zellen vorhanden ist.
Beispiel: Ein Raster mit drei Spalten und einer Zeile kann drei nebeneinanderliegende Leistungsbeschreibungen enthalten.
4. Ein einfaches zweispaltiges Layout verstehen
Ein besonders häufig verwendetes Raster besteht aus zwei Spalten.
Damit können Sie beispielsweise ein Bild neben einem Beschreibungstext platzieren.
Linke Spalte
Die linke Zelle enthält beispielsweise:
- eine Überschrift,
- einen Beschreibungstext,
- eine Schaltfläche.
Rechte Spalte
Die rechte Zelle enthält ein Bild.
Auf einem großen Bildschirm werden beide Zellen nebeneinander angezeigt.
Auf einem Smartphone können die Zellen untereinander angeordnet werden.
Tipp: Zweispaltige Raster eignen sich besonders gut für Unternehmensvorstellungen, Leistungsbeschreibungen und Text-Bild-Kombinationen.
5. Ein Raster hinzufügen
Sie können ein Raster direkt in einen vorhandenen Inhaltsblock einfügen.
Ein neues Raster erstellen
- Öffnen Sie die gewünschte Seite im Smart-Editor.
- Wählen Sie den Inhaltsblock aus, in dem das Raster eingefügt werden soll.
- Öffnen Sie die Funktion zum Hinzufügen neuer Elemente.
- Wählen Sie Raster beziehungsweise Grid.
- Wählen Sie eines der angebotenen Rasterlayouts aus.
- Fügen Sie das Raster in den gewünschten Block ein.
- Passen Sie anschließend die Größe und Position an.
Der Smart-Editor bietet verschiedene vorgefertigte Rasteranordnungen an.
Sie müssen deshalb nicht jede Spalten- und Zeilenstruktur vollständig selbst erstellen.
Hinweis: Je nach gewählter Rastervorlage können bereits Beispielbilder oder andere Inhalte vorhanden sein. Diese lassen sich anschließend ersetzen beziehungsweise entfernen.
6. Ein passendes Rasterlayout auswählen
Der Smart-Editor bietet zahlreiche vorgefertigte Rasteranordnungen.
Diese unterscheiden sich unter anderem in der Anzahl und Größe der Zellen.
Zwei gleich breite Spalten
Diese Anordnung eignet sich beispielsweise für Text und Bild oder für zwei gleichwertige Informationsbereiche.
Drei gleich breite Spalten
Ein solches Raster eignet sich für Leistungsübersichten, Vorteile oder mehrere nebeneinanderliegende Informationskarten.
Ungleich breite Spalten
Manche Gestaltungen benötigen unterschiedlich breite Inhaltsbereiche.
Beispielsweise kann eine schmale Spalte ein Bild enthalten, während in einer breiteren Spalte ein längerer Beschreibungstext steht.
Raster mit mehreren Zeilen
Diese eignen sich für umfangreichere Anordnungen mit mehreren Bildern oder Informationsbereichen.
Tipp: Wählen Sie zunächst die Rasterstruktur, die Ihren geplanten Inhalten am nächsten kommt. Sie können die Anordnung anschließend weiter anpassen.
7. Das Rasterlayout nachträglich ändern
Wenn Sie feststellen, dass die gewählte Anordnung nicht optimal zu Ihren Inhalten passt, können Sie das Rasterlayout verändern.
Sie müssen dafür nicht zwangsläufig ein neues Raster erstellen.
Eine andere Rasteranordnung auswählen
- Wählen Sie das bestehende Raster aus.
- Öffnen Sie die Rastereinstellungen im Eigenschaftenfenster.
- Suchen Sie die Auswahl der Rasterlayouts.
- Wählen Sie eine andere Anordnung aus.
- Kontrollieren Sie die neue Aufteilung der Zellen.
Abhängig von der gewählten Struktur können sich die Größen und Positionen der enthaltenen Zellen verändern.
Weitere Zellen hinzufügen
Der Smart-Editor bietet außerdem Möglichkeiten, zusätzliche Rasterzellen einzufügen.
Damit können Sie bestehende Raster erweitern, ohne den gesamten Inhaltsbereich neu erstellen zu müssen.
Zellen entfernen
Nicht mehr benötigte Zellen können über die entsprechenden Rasterfunktionen entfernt werden.
Wichtig: Kontrollieren Sie vor dem Entfernen einer Zelle, welche Inhalte darin enthalten sind. Beim Löschen können auch die zugehörigen Elemente aus der Gestaltung entfernt werden.
8. Inhalte in Rasterzellen einfügen
Jede Rasterzelle kann eigene Gestaltungselemente enthalten.
Sie können beispielsweise eine Überschrift, einen Text und eine Schaltfläche in derselben Zelle anordnen.
Ein Element hinzufügen
- Wählen Sie die gewünschte Rasterzelle aus.
- Öffnen Sie die Funktion zum Hinzufügen eines Elements.
- Wählen Sie die gewünschte Elementart.
- Fügen Sie das Element innerhalb der Zelle ein.
- Passen Sie seine Größe und Position an.
Mehrere Elemente kombinieren
Eine Rasterzelle kann auch mehrere zusammengehörige Elemente enthalten.
Beispielsweise können Sie ein Bild über einer Überschrift und einem Beschreibungstext anordnen.
Container innerhalb von Rasterzellen
Für aufwendigere Gestaltungen können Sie innerhalb einer Rasterzelle zusätzliche Boxen beziehungsweise Container verwenden.
Diese ermöglichen es, mehrere Elemente mit einem gemeinsamen Hintergrund oder Rahmen zu versehen.
Tipp: Verwenden Sie Raster für die grundlegende Spaltenanordnung und Container für die Gestaltung zusammengehöriger Inhalte innerhalb der Zellen.
9. Rasterzellen gestalten
Die einzelnen Zellen eines Rasters können eigene Gestaltungseigenschaften besitzen.
Damit lassen sich unterschiedliche Inhaltsbereiche innerhalb derselben Rasterstruktur gestalten.
Hintergrundfarben
Sie können beispielsweise einzelne Zellen mit unterschiedlichen Hintergrundfarben versehen.
Hintergrundbilder
Eine Zelle kann auch ein Hintergrundbild enthalten.
Das eignet sich unter anderem für Bildergalerien oder Text-Bild-Anordnungen.
Innenabstände
Mit Innenabständen bestimmen Sie, wie viel Platz zwischen den enthaltenen Elementen und den Rändern der Zelle liegt.
Weitere Gestaltungseigenschaften
Je nach ausgewählter Zelle und den verfügbaren Eigenschaften können auch Rahmen und andere Gestaltungsoptionen verwendet werden.
Wichtig: Achten Sie darauf, ob Sie das vollständige Raster oder nur eine einzelne Zelle ausgewählt haben. Die verfügbaren Einstellungen unterscheiden sich entsprechend.
10. Spaltenbreiten verändern
Nicht alle Rasterzellen müssen dieselbe Breite besitzen.
Je nach Layout können Sie die Spaltenbreiten verändern und unterschiedlich große Inhaltsbereiche erstellen.
Breiten im Editor anpassen
- Wählen Sie das gewünschte Raster aus.
- Verwenden Sie die vorgesehenen Größen- beziehungsweise Teilungsmarkierungen.
- Verändern Sie die Breite der betreffenden Spalte.
- Kontrollieren Sie die übrigen Spalten.
- Überprüfen Sie die enthaltenen Texte und Bilder.
Alternativ können Sie die verfügbaren Größenangaben im Eigenschaftenfenster verwenden.
Ein Beispiel
Sie möchten eine Unternehmensvorstellung gestalten.
Das Foto benötigt etwa ein Drittel der verfügbaren Breite. Der Beschreibungstext soll die übrigen zwei Drittel einnehmen.
Mit einem entsprechend aufgeteilten Raster können Sie diese Anordnung umsetzen.
Tipp: Achten Sie darauf, dass eine schmale Spalte nicht zu viel Text enthält. Zu geringe Textbreiten können zu vielen Zeilenumbrüchen und dadurch zu ungewöhnlich hohen Inhaltsbereichen führen.
11. Den Abstand zwischen Rasterzellen einstellen
Mit dem sogenannten Gap bestimmen Sie den Abstand zwischen den Zellen eines Rasters.
Dadurch können Sie festlegen, ob die Zellen dicht nebeneinanderliegen oder sichtbar voneinander getrennt sind.
Den Rasterabstand ändern
- Wählen Sie das vollständige Raster aus.
- Öffnen Sie dessen Eigenschaften.
- Suchen Sie die Einstellung für den Zellabstand beziehungsweise Gap.
- Verändern Sie den gewünschten Abstand.
- Kontrollieren Sie das Ergebnis.
Geringe Abstände
Kleine Abstände eignen sich beispielsweise für zusammenhängende Bildanordnungen oder kompakte Übersichten.
Große Abstände
Größere Abstände können sinnvoll sein, wenn mehrere Informationskarten deutlich voneinander getrennt werden sollen.
Rasterabstand und Innenabstand unterscheiden
Der Rasterabstand befindet sich zwischen den einzelnen Zellen.
Der Innenabstand einer Zelle bestimmt dagegen den Platz zwischen ihrem Inhalt und ihrer Begrenzung.
Wichtig: Wenn zwei Inhalte zu weit auseinanderliegen, prüfen Sie sowohl den Rasterabstand als auch die Innen- und Außenabstände der enthaltenen Elemente.
12. Die Reihenfolge von Rasterzellen verändern
Der Smart-Editor bietet Möglichkeiten, Rasterzellen innerhalb eines Layouts neu anzuordnen.
Dadurch können Sie beispielsweise die Position eines Bildes und eines Textbereichs vertauschen.
Zellen verschieben
- Wählen Sie die gewünschte Rasterzelle aus.
- Verwenden Sie die angebotene Verschiebefunktion.
- Bewegen Sie die Zelle an die gewünschte Position.
- Kontrollieren Sie die neue Anordnung.
Je nach Rasterlayout können Sie Zellen über die entsprechenden Ziehfunktionen miteinander vertauschen.
Warum kann die Reihenfolge wichtig sein?
Die Reihenfolge beeinflusst nicht nur die Desktop-Darstellung, sondern kann auch bestimmen, in welcher Abfolge Inhalte auf kleineren Bildschirmen erscheinen.
Beispiel: Auf einem großen Bildschirm steht ein Bild links neben einem Beschreibungstext. Auf einem Smartphone werden beide Bereiche untereinander dargestellt.
Sie sollten deshalb prüfen, ob zuerst das Bild oder der Text erscheinen soll.
13. Raster auf Smartphones und Tablets
Ein besonderer Vorteil von Rastern ist ihre Unterstützung für responsive Layouts.
Wenn der verfügbare Platz kleiner wird, können sich die enthaltenen Zellen automatisch neu anordnen.
Desktop-Ansicht
Auf einem großen Bildschirm können beispielsweise drei Informationskarten nebeneinander angezeigt werden.
Tablet-Ansicht
Auf einem Tablet werden die Zellen abhängig vom Rasterlayout und den gewählten Einstellungen möglicherweise in weniger Spalten dargestellt.
Smartphone-Ansicht
Auf einem schmalen Smartphone-Bildschirm werden die Zellen häufig untereinander angeordnet.
Dadurch bleibt für die einzelnen Inhalte mehr Breite verfügbar.
Die responsive Darstellung prüfen
- Wählen Sie das gewünschte Raster aus.
- Wechseln Sie zur Tablet-Ansicht.
- Kontrollieren Sie die Anordnung der Zellen.
- Wechseln Sie anschließend zu den Smartphone-Ansichten.
- Prüfen Sie die Reihenfolge, Breiten und Abstände.
- Passen Sie die Gestaltung bei Bedarf an.
- Kontrollieren Sie anschließend erneut die übrigen Bildschirmansichten.
Wichtig: Raster erleichtern die responsive Gestaltung erheblich. Sie garantieren jedoch nicht, dass sämtliche Inhalte nach späteren Änderungen ohne weitere Anpassungen optimal dargestellt werden.
14. Unterschiedliche Anordnungen für verschiedene Geräte
Der Smart-Editor ermöglicht es, die Rastergestaltung für verschiedene Bildschirmansichten anzupassen.
Das ist besonders hilfreich, wenn eine Anordnung auf einem großen Monitor gut funktioniert, auf einem Smartphone aber verändert werden sollte.
Mehrere Spalten auf großen Bildschirmen
Auf großen Monitoren können mehrere Inhalte gleichzeitig nebeneinander dargestellt werden.
Weniger Spalten auf Tablets
Auf kleineren Bildschirmen kann es sinnvoll sein, die Anzahl nebeneinanderliegender Inhalte zu reduzieren.
Eine Spalte auf Smartphones
Für schmale Smartphone-Bildschirme eignet sich häufig eine untereinanderliegende Anordnung.
Die Reihenfolge gezielt anpassen
Bei verschiedenen Rasterlayouts können Sie die Anordnung beziehungsweise Reihenfolge der Zellen in den mobilen Ansichten beeinflussen.
So lässt sich beispielsweise festlegen, ob der Text oder das zugehörige Bild zuerst erscheinen soll.
Tipp: Prüfen Sie nicht nur, ob sämtliche Inhalte sichtbar sind. Achten Sie auch darauf, ob die Reihenfolge auf Smartphones inhaltlich sinnvoll ist.
15. Raster oder frei positionierte Elemente?
Der Smart-Editor erlaubt es, viele Elemente frei zu positionieren.
Das bietet große gestalterische Freiheit, ist jedoch nicht für jede Aufgabe die beste Lösung.
Wann ist ein Raster sinnvoll?
Ein Raster eignet sich besonders, wenn mehrere Inhalte in einer klaren Zeilen- und Spaltenstruktur angeordnet werden sollen.
Beispiele sind:
- Leistungsübersichten,
- Text-Bild-Kombinationen,
- mehrspaltige Informationsbereiche,
- Galerien,
- Kontakt- und Teamübersichten.
Wann ist freie Positionierung sinnvoll?
Die freie Positionierung kann beispielsweise bei dekorativen Elementen, besonderen Überlagerungen oder individuell gestalteten Begrüßungsbereichen Vorteile bieten.
Beide Möglichkeiten kombinieren
Sie können auch ein Raster für die grundlegende Anordnung verwenden und einzelne Elemente innerhalb seiner Zellen individuell gestalten.
Dadurch verbinden Sie eine klare Struktur mit gestalterischer Freiheit.
Tipp: Verwenden Sie für wiederkehrende und inhaltlich zusammengehörige Elemente möglichst strukturierte Layouts. Frei positionierte Elemente eignen sich besonders für gezielte gestalterische Besonderheiten.
16. Was ist der Unterschied zwischen Grid und Grid Repeater?
Der Smart-Editor bietet neben dem gewöhnlichen Raster auch ein Element namens Grid Repeater.
Beide können mehrere Inhalte in einer Rasterstruktur darstellen, unterscheiden sich jedoch in ihrer Arbeitsweise.
Gewöhnliches Grid
Bei einem gewöhnlichen Raster können die Zellen unterschiedlich aufgebaut und individuell gestaltet werden.
Eine Zelle kann beispielsweise ein großes Foto enthalten, während sich in einer anderen Zelle mehrere Texte und Schaltflächen befinden.
Grid Repeater
Ein Grid Repeater eignet sich besonders für wiederkehrende Inhalte mit einer einheitlichen Struktur.
Änderungen an der Gestaltung eines wiederholten Elements können automatisch auf die entsprechenden Elemente der übrigen Rastereinträge übertragen werden.
Die eigentlichen Inhalte, beispielsweise Texte und Bilder, können dabei unterschiedlich bleiben.
Wann verwende ich welches Element?
Wenn Sie unterschiedliche Inhaltsbereiche frei miteinander kombinieren möchten, verwenden Sie normalerweise ein gewöhnliches Grid.
Wenn Sie zahlreiche gleichartig aufgebaute Karten oder Einträge benötigen, kann ein Grid Repeater die bessere Wahl sein.
Wichtig: Die automatische Übertragung von Gestaltungseigenschaften innerhalb eines Grid Repeaters unterscheidet sich von der Arbeitsweise eines gewöhnlichen Rasters.
Die ausführliche Verwendung des Grid Repeaters behandeln wir in einer eigenen Anleitung.
17. Gestaltungsraster und Raster-Element unterscheiden
Im Smart-Editor gibt es neben dem eigentlichen Grid-Element auch einblendbare Hilfsspalten zur Ausrichtung von Elementen.
Diese werden ebenfalls als Raster beziehungsweise Grid Columns bezeichnet.
Die beiden Funktionen sollten Sie nicht miteinander verwechseln.
Das Grid-Element
Ein Grid ist ein tatsächliches Layout-Element Ihrer Seite.
Es enthält Rasterzellen, in denen Texte, Bilder und andere Elemente angeordnet werden.
Einblendbare Hilfsspalten
Die Hilfsspalten dienen der visuellen Ausrichtung von Elementen während der Gestaltung.
Sie helfen Ihnen beispielsweise dabei, Texte und Bilder an gemeinsamen Spaltenlinien auszurichten.
Die eingeblendeten Hilfslinien sind selbst keine gewöhnlichen Inhaltsblöcke und werden nicht als sichtbare Gestaltung der veröffentlichten Webseite angezeigt.
Merksatz: Das Grid-Element organisiert tatsächliche Inhalte. Die einblendbaren Grid Columns dienen als Orientierungshilfe während der Bearbeitung.
18. Typische Probleme mit Rastern beheben
Bei der Arbeit mit Rastern können verschiedene Gestaltungsprobleme auftreten.
Die Spalten sind zu schmal
Prüfen Sie die Breite des Rasters und die gewählte Spaltenaufteilung.
Gegebenenfalls kann eine andere Rasteranordnung besser zu den vorhandenen Inhalten passen.
Die Abstände zwischen den Zellen sind zu groß
Kontrollieren Sie die Gap-Einstellung und die Innenabstände der Rasterzellen.
Ein Text ragt aus seiner Zelle heraus
Prüfen Sie die Breite und Höhe der Zelle sowie die Größen- und Positionseinstellungen des Textelements.
Die Rasterzellen besitzen unterschiedliche Höhen
Unterschiedlich lange Texte oder verschiedene Größen- und Abstandseinstellungen können zu abweichenden Höhen führen.
Kontrollieren Sie, ob die gewählte Rasterstruktur für die Inhalte geeignet ist.
Ein Bild wird abgeschnitten
Wenn das Bild als Zellenhintergrund verwendet wird, prüfen Sie den Bildausschnitt und die entsprechenden Hintergrund-Einstellungen.
Bei einem gewöhnlichen Bildelement kontrollieren Sie dessen Größe und Darstellung.
Die Reihenfolge auf Smartphones ist unpassend
Wechseln Sie zur betreffenden Smartphone-Ansicht und überprüfen Sie die Möglichkeiten zur Anpassung der Zellenanordnung.
Ein Element liegt außerhalb der Rasterzelle
Öffnen Sie die Ebenenansicht und prüfen Sie, ob das Element tatsächlich der gewünschten Zelle zugeordnet ist.
Kontrollieren Sie anschließend seine Positionierungs- und Abstandseinstellungen.
Tipp: Wenn ein Raster unerwartet reagiert, untersuchen Sie zuerst die Rasterstruktur, danach die betroffene Zelle und schließlich die darin enthaltenen Elemente.
19. Häufige Fehler bei der Rastergestaltung vermeiden
Mit einigen einfachen Vorgehensweisen können Sie viele typische Probleme vermeiden.
- Das passende Raster wählen: Entscheiden Sie sich für eine Struktur, die zu Ihren tatsächlichen Inhalten passt.
- Spaltenbreiten beachten: Sehr schmale Textspalten können die Lesbarkeit beeinträchtigen.
- Raster- und Innenabstände unterscheiden: Der Abstand zwischen Zellen ist nicht dasselbe wie der Innenabstand einer Zelle.
- Zellen richtig auswählen: Prüfen Sie, ob Sie das gesamte Raster oder nur eine einzelne Zelle bearbeiten.
- Elemente korrekt zuordnen: Verwenden Sie bei Bedarf die Ebenenansicht.
- Feste Größen sparsam einsetzen: Längere Texte benötigen möglicherweise zusätzlichen Platz.
- Responsive Ansichten prüfen: Kontrollieren Sie die Anordnung und Reihenfolge der Zellen auf Smartphones und Tablets.
- Grid und Grid Repeater unterscheiden: Beide Elemente besitzen unterschiedliche Möglichkeiten zur Bearbeitung wiederkehrender Inhalte.
- Frontend kontrollieren: Überprüfen Sie die fertige Gestaltung nach dem Speichern im Browser.
20. Wie geht es weiter?
Sie wissen jetzt, wie Raster im Smart-Editor aufgebaut sind und welche Aufgaben Spalten, Zeilen und Rasterzellen übernehmen.
Sie haben außerdem gelernt, warum strukturierte Raster besonders für responsive Webseiten hilfreich sind und wie sich unterschiedliche Inhalte innerhalb eines gemeinsamen Layouts anordnen lassen.
In der nächsten Anleitung beschäftigen wir uns mit der praktischen Bearbeitung von Rasterzellen.
Als Nächstes empfehlen wir Ihnen die Anleitung „Rasterzellen bearbeiten und anordnen“. Dort erfahren Sie, wie Sie Zellen hinzufügen, entfernen, verschieben und individuell gestalten können.